Die Liebe zum geschriebenen Wort wurde der Autorin quasi genetisch vererbt. Schon ihr Großvater war Drucker. Ihre Mama gab der ältesten Tochter eine ganze Reihe von Namen, die damals Heftchenromane betitelten. Aus den ersten beiden dieser Namen, Jessica und Tanja, setzen sich auch die Initialen J. T. zusammen.

 

Jessica Bernett wurde 1978 in Wiesbaden geboren. Schon als Kind erfand sie phantasievolle Geschichten und kleine Theaterstücke, die sie mit ihrer Schwester vor der Familie aufführte.
Inspiriert von Filmen und dem Roman "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley begann sie mit 13 Jahren ihren ersten Roman zu schreiben, selbstverständlich spielte die Geschichte im Kreise der Tafelrunde.

 

Mittlerweile hat sie Kurzgeschichten und Märchen publiziert. Im Dezember 2013 ist ihr Debütroman "Alantua" erschienen. Im Fantasie-Königreich Alantua sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Der Tradition nach herrscht stets eine Monarchin über das Land, die unverheiratet bleibt. Das südliche Nachbarland Kantú aber wird vom Patriarchat beherrscht. Die Heldinnen dieser Geschichte sind die Schwestern Bromm (Kwarren) - eine Gestaltwandlerin, Phiol - eine Amazone und Anyún - eine junge Magierin. Schon vor vielen Jahren hatte Jessica Bernett die Idee zu der Geschichte, in der nicht Männer die Handlung bestimmen, sondern selbstbewusste Frauen. Die Elternzeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes nutzte sie, um ihre Idee endlich zu Papier zu bringen.

 

Mit "Blutsucht" entstand eine Geschichte, welche die Autorin eigentlich nie schreiben wollte: Eine Vampirgeschichte. Doch eines Nachts träumte sie von einem Vampir und einem Vampirjäger, die sich in einem Mainzer Irish Pub begegnen. Der Traum ließ sie nicht mehr los, er musste zu Papier.

 

Mit dem nächsten Projekt entführt Jessica Bernett ihre Leser an die Ostsee ... und noch viel weiter: Durch Nebel und Zeit.